Fasnet


Fasnet


Die Denzlinger Narren besetzen symbolisch den Rathausbalkon

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Folgende Narrenzünfte gibt es in Denzlingen:

Narrenzunft Welschkorngeister e.V.

Narrenzunft Welschkorngeister e.V.
Postfach 11 61
79207 Denzlingen
Telefon (07666) 58 24
Ansprechpartner
Herr Michael Heizmann

Internet: www.welschkorngeister.de
E-Mail oberzunftmeister@welschkorngeister.de

Gründungsjahr: 1972


Kurze Beschreibung
„Welschkorngeister“ deshalb, weil irgend jemand mal die Geschichte von jenem Geist gehört hatte, der in den Maisfeldern rund um Denzlingen seinen Schabernack getrieben haben soll, vorzugsweise das Erschrecken der Liebespaare. Aber er soll auch reichen, geizigen Bauern heimlich Schinken und Brot weggenommen und dies armen, kinderreichen Familien nachts auf den Tisch gelegt haben; außerdem habe er verirrte Kinder wieder auf den richtigen Weg gebracht.

Wie der Name 'Welschkorngeister' verrät, wird im gesamten Häs ein Geist des Welschkorns (= Mais) dargestellt. Die handgeschnitzte Holzmaske wird geprägt durch die markante Nase in Form eines Maiskolbens. Der freundlich lächelnde Gesichtsausdruck zeigt, dass es sich nicht um einen bösen Geist handelt. Im Häs, welches sich aus einem Hut in Form der Maisfrucht, einem mit Glocken behangenen grün-gelben Poncho, einer dunkelbraunen Kniebundhose, gelben Kniestrümpfen, braunen Schuhen und einem Maiskolben als 'Schellenstab' zusammensetzt, werden die Farben wiedergegeben, welche mit Mais in Verbindung gebracht werden: braune Erde, grüne Pflanze, gelbe Frucht.



Denzlinger Steinbruchhex e.V.

Denzlinger Steinbruchhex e.V.
Marchstraße 47 / 4
79211 Denzlingen
Telefon (07666) 34 03
Ansprechpartner
Herr Alfred Beeger

Internet: www.steinbruch-hex.de

Gründungsjahr: 1994


Denzlinger Steinbruch-Hexen-Marsch

Refrain:
Denzlinger Steinbruch-Hexe sin do! Denzlinger Steinbruch-Hex, die isch froh:
Wenn Sie an Fasnet uß Ihrer Höhli kunnt – um Mitternacht zur Geisterstund
beginnt dä Hexe Ritt, un alle Narre Kunterbunt mache dä Zauber mit.
 
1. Im tiefen Mittelalter, do nett`s no Hexe geh! und alti Welschkorn-Bure,
hänn sie no fliege seh, uffem Mauracher Bergli – do war ihr Landeplatz
und manches kleini Zwergli hett Angscht ka vor dem Satz;
 
Refrain:
Denzlinger Steinbruch-Hexe sin do! Denzlinger Steinbruch-Hex, die isch froh:
Wenn Sie an Fasnet uß Ihrer Höhli kunnt – um Mitternacht zur Geisterstund
beginnt dä Hexe Ritt, un alle Narre Kunterbunt mache dä Zauber mit.
 
2. Wo hitt die Weihermatte, war früher mol a See, ä richi Hex, die hatte
z`mitt`s drin Ihr Holz – Chalet all Ihre vielen Schätze vergrub Sie dort am Strand,
so dass nicht mal der beste Schatzsucher je sie fand:
 
Refrain:
Denzlinger Steinbruch-Hexe sin do! Denzlinger Steinbruch-Hex, die isch froh:
Wenn Sie an Fasnet uß Ihrer Höhli kunnt – um Mitternacht zur Geisterstund
beginnt dä Hexe Ritt, un alle Narre Kunterbunt mache dä Zauber mit.
 


Guggemusik Blächdängler e.V.

Guggemusik Blächdängler e.V.
Im Untergraben 37
79211 Denzlingen
Telefon (07666) 90 34 19 5
Ansprechpartner
Frau Petra Bühler

Internet: www.blaechdaengler.de
E-Mail: info@blaechdaengler.de

Gründungsjahr: 1991

Kurze Beschreibung
1991 als wegen des Golfkrieges die Fasnacht ausfiel war die Lust bei den Mitgliedern des Fanfarenzuges der Welschkorngeister Denzlingen am Boden. Die meisten hatten keine Lust mehr, weiter zu machen. Da beschlossen die letzten 7 Mitglieder unter der Leitung von Bernd Leimenstoll etwas Neues zu machen und so gründete man im März 1991 eine Guggemusik und hatte am 11.11.1991 mit 14 Mitgliedern den ersten Auftritt.

1992 schloss man sich mit der ehemaligen Guggemusik Eisdudler aus Freiburg zusammen und einigte sich auf den Namen

1994 löste man sich von der Narrenzunft der Welschkorngeister und wurde ein eigenständiger Verein.

 

 

Narrenzunft Grotte-Hexe e.V.

Narrenzunft Grotte-Hexe e.V.
Thüringer Straße 3
79211 Denzlingen
Ansprechpartner
Herr Michael Stefanski

Internet: www.grotte-hexe.de
E-Mail oberhex@grottehexe.de

Gründungsjahr: 2007

Die Sage
Eine uralte Sage erzählt, dass im 16. Jahrhundert in den angrenzenden Wäldern von Denzlingen, in tief verborgenen Grotten schreckliche Hexen ihr Unwesen trieben. Der Volksmund erzählte sich, dass die Hexen überaus hässlich und furchteinflößend waren. Ihre kräftigen und spitz nach oben ragende Kinne ließen ihre Bosheit erahnen. Ihre Fratzen gekennzeichnet durch tiefe Runzeln rund um deren mächtigen Hakennasen, welche versehen mit giftigen Warzen, und den langen, spitz herausragenden Zähne. Tagsüber streiften die Hexen lüsternd nach Menschen, stets gebückt durch die Wälder und trafen sich nachts zum Tanze und zur Buhlerei mit dem Teufel zusammen. In den finstersten und stürmischsten Nächten hörte man ihre schrillen, lauten Gesänge bis in die Gemeinde. Nacht ein – Nacht aus trieben sie ihr Spektakel. Bis zu einer düsteren, nebligen, eisigen Winternacht.Man sagte sich, die Hexen beschwörten einen Pakt gegen den Teufel, dieser habe dieses geahnt und alle Hexen in deren tief verborgenen Grotten auf unbestimmte Zeit verbannt. Nur noch ab und zu hört man die schrillen, lauten Gesänge der verbannten Hexen aus den tief verborgenen Grotten, wenn in eisigen Winternächten der Wind die Geräusche der Wälder in die Gemeinde fegt.




Narrenzunft Schneesturmhexen e.V.

Narrenzunft Schneesturmhexen e.V.
Dirk Gutschera
Hochdorferstr. 13
79108 Freiburg-Hochdorf

Ansprechpartner: Dirk Gutschera

Email: Vorstand@schneesturmhexen.de
Internet: www.schneesturmhexen.de

Gründungsjahr: 2009




Geschichte
Vor langer Zeit lebte einmal eine weise Frau mit Ihrem Mann in einem kleinen Dorf im tiefen Schwarzwald. Eines Tages bemerkte sie, dass sie die besondere Kraft besaß, einen Schneesturm herbeizurufen. Doch an einem weihnachtlichen Tag, als sie einen Schneesturm herbei rufen wollte, bemerkte das der Nachbarsbauer. Er rief sofort eine Dorfsitzung ein. Die weise Frau und ihr Mann wunderten sich, weil die Straßen draußen wie ausgestorben waren. Plötzlich sahen Sie am Ende der Straße eine Scharr voller Menschen, mit Fackeln anlaufen, die riefen: „Verbrennt die Hexe, verbrennt die Hexe!“. Sofort packten sie das Nötigste und verließen ihr Haus. Sie flohen aus dem Dorf  und machten sich auf den Weg quer durch den Schwarzwald. Es sollte ein langer Weg werden über Freiburg bis hin an den Mauracher Berg bei Denzlingen, wo sie sich schlussendlich nieder ließen. Doch jedes Jahr, zur 5. Jahreszeit, ziehen sie mit einem mächtigen Schneesturm umher,  um ihr Unheil zu treiben.

 




 

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